Bürgeranträge
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Bürgerschaft Greifswald

Kom­pe­tenz für Vorpommern/PIRATEN

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Antragsjournal

Nachfolgend findest Du alle 4 eingangenen Bürgeranträge für Greifswald in voller Länge und sortiert nach Eingang.

Eingang des Antrags 11. September 2016 20:44

Umstellung Kleinstgeräte der Bauhöfe auf Elektrobetrieb

Etliche Bauhöfe haben Kleinstgeräte auf Kraftstoffbasis. - Laub-puster - Kantenschneider - Laubsauger - Heckenschere - Handrasenmäher

Ein Ort hat vorgemacht wie man diese Geräte auf Elektrobetrieb umstellen kann http://seelbach-online.de/de/buerger/seelbach/aktuelles/meldungen/Akku-Laubblaeser.php mit folgenden Vorteilen:

  • Lärmreduzierung
  • Abgasreduzierung
  • mehr Mobilität

Was nicht nur den Bürgern sondern auch den Arbeitskräften der Bauhöfe direkt zu gute kommt. Der Landtag möge beschließen Testweise Akkugeräte mit hoher Leistung für die Bauhöfe bereit zu stellen. Wenn gewährleistet ist das diese durch erneuerbare Energieträger geladen werden können.

   
Keine Übernahme des Antrags 08. Oktober 2015 20:44

Co2 und Feinstaub Filtern auf engstem Raum

Ich bin auf was sehr tolles gestoßen als ich mir die GreenTec Awards angeschaut habe. Die Firma "Green City Solutions" Hat ein Litfaßsäule mit Parkbänken,Photovoltaik und vertikalem Garten kombiniert um einen sogenannten "CityTree" zu erschaffen. Mit folgenden beeindruckenden Werten.

  • CO2 Bindung von 240 t/Jahr ( hier wird erklärt was Bäume selbst so leisten http://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/klima-orakel-wie-viele-baeume-sind-noetig-um-eine-tonne-co2-zu-binden/3201340.html )
  • Absorbierung von bis zu 200 g Feinstaub pro Tag bzw. 73 kg/Jahr
  • Filter Funktion auch in der Winterzeit
  • Kühlung der Umgebung um bis zu 17 °C durch kontinuierliche Wasserrückgabe
  • Nutzung von bis zu 2,5 Quadratmetern des jeweiligen Ortsniederschlags
  • Lärm und Stressreduktion
  • natürlicher Lebensraum zB für Bienen und andere Insekten

Hier die Präsentation´s PDF zum selber anschauen http://greencitysolutions.de/landing/wp-content/uploads/Der%20CityTree_GCS.pdf

Und hier Artikel zu der Erfindung: http://www.ichtragenatur.de/urbanes-leben/141-staedtische-luftreiniger http://taspo.de/aktuell/citytree-gruenes-werbemittel-mit-umweltwirkung/

Was wir einsparen würden:

  • Kosten für pflege eines Baumes zB. beschneiden und schreddern des Schnittgutes.
  • Laubentfernung wegen Rutschgefahr usw.
  • Ohne Laub keine Unkraut Bildung in unmittelbarer Umgebung auf den Pflasterflächen durch Pflanzenreste.
  • Die Konstruktion ersetzt teilweise Sitzgelegenheiten.
  • Sie lassen sich als Werbeflächen nutzen

Was sich positiv auswirken würde:

  • Mehr leicht zugänglich Grünanlagen im Innenstadt Bereich wo vorher kein Platz für einen 5-10 Jahre alten Baum war.
  • Verbesserte Feinstaubwerte und Luftqualität für die man sonst Tausende Bäume pflanzen und auch noch Jahrzehnte wachsen lassen müsste und das in Bereich wo kaum Platz ist.
  • Es scheint einen Geringen Lärmschutz zu bieten,den man ausnutzen kann an bestimmten Stellen.
  • Mit einigen Blütenpflanzen ließen sich die Lebensräume von Bestäubungs-Insekten vergrößern,was unbedingt notwendig ist.
  • Der Kühlende Effekt kann im Sommer für ein angenehmes Stadtklima sorgen.Unter bestimmten Bedingungen.
  • Die CO2 Bilanz der Stadt würde sich dramatisch verbessern.

Nun ich will ihnen gar nicht vorschlagen bestehende Bäume komplett zu ersetzen. Diese alternative könnte aber in Bereichen eingesetzt werden wo viele Bäume gefällt wurden aus Platz- oder Sicherheits-Gründen.

Mein Antrag ist nun, das sie sich die Sache einfach mal ansehen. Und dann entscheiden Test weise welche auf zu stellen oder nicht.

     
Keine Übernahme des Antrags 17. März 2015 17:08

Barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Plätzen Straßen und Gehwegen

Für sehbehinderte und blinde Menschen, sowie Personen die auf einen Rollstuhl bzw. einen Rollator angewiesen sind, ist von besonderer Wichtigkeit der gefahrlose und angstfreie Aufenthalt im öffentlichen Straßenraum. Dazu gehört die selbstständige Bewältigung von Wegen und das selbstständige Auffinden und Verstehen von Informationen (z.B. taktile Bodenindikatoren, Bordsteinkante usw.).

Leider wurde bei der Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Straßen und Gehwegen bisher die Belange von mobilitätseingeschränkten Menschen nicht oder nur in sehr begrenzten Rahmen bedacht. So fehlen bei Fußgängerübergängen meist nicht nur die taktilen Bodenindikatoren, sondern vorallem auch die entsprechende Bordsteinkante, die Blinden das auffinden der Kante meist erst ermöglicht.

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben im öffentlichen Straßenverkehr viele Hindernisse und Beschwernisse zu bewältigen bzw. können diese vielfach erst gar nicht bewältigen. Eine Bordsteinkantenhöhe von 3 cm bei Überquerungsstellen (Straßenkreuzungen) wie sie bisher die Regel ist, schließt bereits zwei Personenkreise von der selbstständigen Bewegung im öffentlichen Raum von vornherein aus: Leistungsschwächere Rollstuhlfahrer und Nutzern von Rollatoren, die diese für sie zu hohe Kante nicht bewältigen können, sowie jene blinden Menschen, die diese für sie zu niedrige Kante nicht sicher wahrnehmen können. Die damit verbundene Gefahr, ungewollt auf die Straße zu gelangen und in Lebensgefahr zu geraten, ist offentsichtlich.

Es ist zwar richtig, daß eine Stadtverwaltung nicht nur die Belange sehbehinderter und blinder Menschen sowie Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer berücksichtigen kann. Aber sie hat darauf zu achten, daß die Verkehrssicherungspflicht auch für diesen Personenkreis eingehalten wird.

Damit Menschen mit sensorischen und motorischen Einschränkungen möglichst selbständig am öffentlichen Leben teilhaben können, sind barrierefreie Verkehrsanlagen von großer Bedeutung. In den letzten Jahren wurden bei der barrierefreien Gestaltung von Straßen, Plätze, Wege eine Reihe von Lösungen gefunden, die sowohl den Ansprüchen sehbehinderter und blinder Menschen, als auch den Personen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, gerecht werden. Hier sind insbesondere die Vorgaben für „Querungsstellen“ (Straßenübergänge) zu erwähnen. Einschlägige Regelwerke sin insbesondere: DIN 18040-3 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen. Öffentlicher Verkehrs- und Freiraum, erschienen im November 2014, DIN 32984 Bodenindikatoren im öffentlichen Raum, erschienen im Oktober 2011.

War bisher die 3 cm hohe Bordsteinkante noch Standard, setzen jetzt diese Normen*) die getrennte Querungsstelle mit diffenzierter Bordhöhe an die erste Stelle, also einen Querungsbereich für Rollstuhlfahrer, Rollatornutzer, mit einer Absenkung des Bordes auf Fahrbahnniveau („Nullbarriere“) sowie einen besonderen Querungsbereich für Blinde und Sehbehinderte mit höherem Bord und taktilem Bodenindikatoren. Querungsstellen können demnach ausgeführt werden mit einheitlicher Bordhöhe von 3 cm sowie mit differenzierter Bordhöhe (0 cm und 6 cm).

Es läßt sich unzweifelhaft erkennen, daß die getrennte Querungsstelle mit differenzierter Bordhöhe als die beste Lösung einer barrierefreien Verkehrsanlage anzusehen ist. Hier haben nicht nur die Belange von Rollstuhlfahrern und Rollatornutzern, sowie von Sehbehinderten und Blinden ausreichend Berücksichtigung gefunden, sondern auch Menschen mit Gehhifen („Krücken“), Personen mit Kinderwagen oder Reisende mit schweren Gepäckstücken usw.

Bekanntlich stehen jedoch DIN-Normen jedermann zur Anwendung frei. Das heißt: man kann sie anwenden, muß es aber nicht. Rechtsverbindlich werden sie z. B. erst durch die Bezugname oder Einführung in Gesetze und Verordnungen. Jede Stadt und jede Gemeinde kann also Abstriche und Änderungen von den Normvorgaben vornehmen. So besteht die reale Gefahr, daß von Ort zu Ort, manchmal sogar innerhalb eines Ortes, unterschiedliche Lösungen gesucht werden.

Niemand käme auf die Idee zum Beispiel Verkehrszeichen anders auszulegen als sie in der STVO vorgegeben sind. Was für Sehende als selbstverständlich gilt, muß für behinderte Menschen, hier insbesondere Sehbehinderte und Blinde, im besonderem Maße gelten.

Ein weiteres wichtiges Problem ist die Oberflächengestaltung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze. In vielen Städten und Gemeinden wird beim Belag von Straßen, Plätzen und Gehwegen oft Wert auf die Optik zum "pittoresken, historischen Stadtbild" gelegt und es werden verschiedenartige Pflastersteine, meist Kleinsteinpflaster verlegt.

Die „Rüttelstrecken“ z.B. durch Kleinsteinpflaster sind für Rollstuhlfahrer und auch Rollatornutzen vielfach unerträglich. Diese „Rüttelstrecken“ finden sich oftmals auf längeren Strecken auf Plätzen und Geschäftsstraßen. Auf Gehwegen wird der Plattenbelag durch Grundstückzufahrten mit Kleinsteinpflaster vielfach unterbrochen. Diese Zufahrten wiederholen sich oft in kurzen Abständen.

Rollstühle, die keinerlei Federung besitzen, übertragen jede Unebenheit auf den Patienten. Je nach Art der Erkrankung können dadurch beispielsweise bei einer Personen Kopfschmerzen, bei anderen verkrampft sich die Muskulatur, andere sacken durch das ständige Rütteln des Rollstuhls aufgrund ihrer Muskelschwäche immer mehr im Rollstuhl zusammen und erleiden dabei starke Schmerzen. Aber nicht nur die Rollstuhlfahrer haben hier ein Problem, sondern auch die Personen die auf einen Rollator (Gehwagen) oder Krücken angewiesen sind.

In den einschlägigen Normen und Vorschriften ist festgelegt: Bewegungs- und Begegnungsflächen müssen bei jeder Witterung leicht, erschütterungsarm und gefahrlos begeh- und befahrbar sein. An Grundstückszufahrten muß der Vorrang des Fußverkehrs auf dem Gehweg baulich und optisch signalisiert werden. Gehwegüberfahrten sind die Regellösung (Abgrenzung duch Bordsteine, Gehbahndurchziehung- also Fortführung des Plattenbelages). Dies trifft jedoch in vielen Fällen unserer Städte leider noch nicht zu.

Ich bitte Sie nur sehr herzlich sich dafür einzusetzen, daß

  1. barrierefreie Verkehrsanlagen – getrennte Querungsstellen mit differenzierter Bordhöhe und taktilem Bodenleitsystem - als Regellösung, im städtischen Bereich vorgesehen werden und

  2. die Oberflächenbeschaffenheit von Pflaster- und Plattenbelegen von öffentlichen Plätzen und Gehwegen im gesamten Stadtbereich so gestaltet sein muß, daß sie leicht, erschütterungsarm und gefahrlos, auch bei ungünstiger Witterung, begeh- und befahrbar ist. Dies gilt auch für Grundstückszufahrten, die als Gehwegüberfahrten zu gestalten sind.

Ich danke Ihnen schon heute sehr herzlich, daß sie sich dieser Angelegenheit annehmen und sich dafür einsetzen, daß die Behinderung der Behinderten in unseren Städten und Gemeinden wieder ein kleinwenig mehr abgebaut wird.

     
Übernahme durch Milos Rodatos 09. Oktober 2014 10:19

Wiederaufbau Spieplatz Poeler Weg

Nach 10 Jahren schleichendem Abbau, beantrage ich eine Neuausstattung des Spielplatzes im Poeler Weg. Eine Bürgerbeiteiligung an der Gestaltung wäre schön.

Der Spieplatz im Poeler Weg war ursprünglich mit einem kleinen Klettergerüst (Holz), 2 Schaukeln (Holz) und Sprungbrettern (Holz) versehen. Unterlassene Instandhaltung seitens der Stadt, führte dazu, dass der Spielplatz über 10 J. hinweg langsam abgebaut wurde, bis nur noch ein Sandkasten übrig blieb und die Wiese zur Abkotstation für Hunde verkommen ist. In der Zwischenzeit hat sich die Struktur im Wohngebiet stark in Richtung junger Familien mit Kindern verändert. Der nächste ausgebaute Spielplatz befindet sich jedoch im Park, hinter der Wolgaster Straße und neben der Kita-Zwergenland. Ersterer ist für kleine Kinder zu weit weg, letzterer wurde im Jahre 2012 neu gemacht, ohne seine Lage zu bedenken und Spielmöglichkeiten für Kinder von 1-6 J. vorzuhalten. Die abgeschiedene Lage lädt weiterhin dazu ein, den Spielplatz zu missbrauchen und zu zertstören. Dementsprechend unbenutzbar und unattraktiv sieht er auch aus (Glasscherben, Dreck, etc.).

Ich wünsche mir, dass der Spielplatz mind. mit einer Schaukel (1x groß, 1x klein), einer Klettermöglichkeit mit Rutsche und einem Wipptier ausgestattet wird. Bitte berücksichtigen sie auch die Instandhaltungskosten.